134 Jahre Innovation: Wie die Reederei Vogemann zum Erfolg anderer beiträgt (Teil 2)

Juli 2020 | Was die Traditionsreederei Vogemann mit Daimler Benz, Maggi und Coca-Cola verbindet

Erinnern Sie sich an unseren Rückblick auf das Jahr 1886? An die Anfänge von Daimler Benz, Maggi und Coca-Cola? Und nicht zuletzt von Vogemann? Falls nicht, können Sie den Beitrag hier nachlesen. Im zweiten Teil der Reihe erfahren Sie, wie Vogemann zum Erfolg der anderen Unternehmen beiträgt. 

Wie es mit den Daimler, Maggi und Coca-Cola seit ihrer Gründung 1886 weiterging, ist weitestgehend bekannt. Aus allen dreien wurden börsennotierte Weltkonzerne. Warum? Weil auch sie sich – wie Vogemann mit seinem Drei-Säulen-Modell, das nahezu die komplette Wertschöpfungskette in der Schifffahrt abdeckt – konsequent weiterentwickelt haben. Die Daimler AG stellt nicht nur Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge her, sondern hat auch Mobilitäts- und Finanzdienstleistungen entwickelt. Maggi gehört mittlerweile in Form von Brühwürfeln, Suppen und anderen Helferlein zum festen Sortiment selbst von Profi-Küchen und ist schon seit 1947 Teil des Nestlé-Konzerns. Und Coca-Cola hat längst mit Fanta, Sprite, Apollinaris, Lift und diversen anderen Marken das Feld der Erfrischungsgetränke für sich besetzt. 

Aber was hat Vogemann – unmittelbar oder auch nur mittelbar – mit dem Erfolg von Daimler, Maggi und Coca-Cola zu tun? Nun: Von nichts kommt nichts. Das gilt insbesondere auch für Warenströme. Und für die ist Vogemann mit seiner weltweiten Schifffahrt zuständig. Denn mit den Bulkern von Vogemann werden Rohstoffe transportiert. 

Mit Bulkern von der Gewinnung zur Weiterverarbeitung

Beginnen wir mit dem Beispiel Daimler. Im Automobilbereich werden viele Stahl- und Aluminiumteile verbaut. Nicht zu vergessen Glas, das nicht nur als Windschutz- oder Heckscheibe, sondern auch im Armaturenbrett Verwendung findet. Diese Teile kommen natürlich von Zulieferern, doch auch die müssen ihre Rohstoffe beziehen, um ihr Produkt überhaupt bauen zu können. 

Aluminium wird aus dem Mineral Bauxit gewonnen, das vor allem in Australien,Guinea, Brasilien, Jamaika, Indien, Guyana und Indonesien vorkommt. Der Rohstoff für Glas ist Sand, der bei großer Hitze geschmolzen wird. Zu Stahl müssen wir wohl nicht viel sagen. 

All diesen Stoffen ist gemeinsam: Sie werden mit Bulkern von ihrem Gewinnungs- oder Produktionsort zur weiteren Bearbeitung transportiert. 

Bei Produkten im Lebensmittelbereich wie bei Maggi oder Coca-Cola sind die Rohstoffe anderer Natur. Bei Coca-Cola, wir müssen es leider sagen, ist es vor allen Dingen Zucker. Nun werden in Nordeuropa ja durchaus große Bestände an Zuckerrüben angebaut. Mehr als 70 Prozent der Weltzuckererzeugung stammen aber vom Zuckerrohr. Und das wiederum wächst in südlicheren Gefilden. Über die Hälfte der Weltzuckerproduktion erfolgt in Amerika und Asien. Ein klassischer Fall für Bulker!

Grafik zur weltweiten Erzeugung von Zucker

 

 

 

 

Grafik: Zuckerpflanzen im Fokus, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim

Woran denken Sie, wenn Sie an Maggi denken? Sehr wahrscheinlich an Liebstöckel. Die Pflanze hat sogar den Beinamen “Maggikraut” erhalten, obwohl – Fun Fact – gar kein Liebstöckel in der Würzmischung ist. Dafür aber jede Menge Weizen. Und wie wird der transportiert? Richtig: Per Bulker. 

Haben wir Sie davon überzeugt, wie wichtig die Bulkschifffahrt für unsere tägliche Versorgung ist? Mit dem Vogemann Green Ship Token können auch Sie von dieser besonderen Sparte der Weltwirtschaft profitieren und gleichzeitig Ihren Beitrag für eine umweltverträglichere Schifffahrt leisten.