Gumpert – Die deutsche Antwort auf Tesla, NIO & Co.

Gumpert – Die deutsche Antwort auf Tesla, NIO & Co.

Ohne ein einziges Auto ausgeliefert zu haben, sind viele junge EV-Unternehmen heute schon zig Milliarden Euro wert. Zurückzuführen sind diese Werte auf den rasant wachsenden Markt für elektrische Fahrzeuge. Echte Innovation bieten die Unternehmen allerdings nicht. Immer größere Batterien mit CO2-Bilanzen vergleichbar mit denen eines Verbrenners scheinen der neue Standard zu werden. Roland Gumpert brachte Audi einst den Quattro-Antrieb. Jetzt plant er die nächste Revolution und positioniert Deutschland wieder einmal als Vorreiter in der Automobilbranche.

Das Problem der aktuellen E-Autos

Die letzten Jahre hat die Regierung mit Subventionen und Werbung die Aufkäufer förmlich dazu gezwungen E-Autos in den engeren Entscheidungskreis einzubinden. Viele potentielle Käufer haben jedoch Bedenken über die Reichweite, Ladedauer und die vorhandene Infrastruktur.

Dezember letzten Jahres, sprach Roland Gumpert in einem Interview mit der Zeit genau dieses Problem an: „Ich muss doch von Ingolstadt nach Hamburg fahren können, ohne zu überlegen, wo ich unterwegs tanke und zu Zwangsaufenthalten genötigt werde.“

Ein weiteres Argument welches gegen batteriebetriebene Fahrzeuge spricht, ist ihre CO2-Bilanz. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung haben in neuesten Studien gezeigt, dass E-Autos mit großer Reichweite zum Teil erst nach 200.000 gefahrenen Kilometern eine bessere CO2-Bilanz haben als Verbrenner. Das Problem ist die Herstellung der riesigen Batterien (bis zu 120 kWh), die enorme Mengen an CO2 verursacht.

Quelle: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Ein Update zur Klimabilanz von
Elektrofahrzeugen

Kein Wunder, dass die Politik diese Art von E-Mobilität nur als Übergangslösung bewirbt. Da gasförmiger Wasserstoff, aufgrund der immensen Herausforderungen bei Transport und Lagerung, für Roland Gumpert keine Alternative biete, gründetet er 2017 gemeinsam mit dem Automobilkonzern Aiways ein Joint Venture. Das Ziel: das weltweit erste, durch eine Methanol-Brennstoffzelle angetriebene, Fahrzeug zu entwickeln. Nach vier Jahren Entwicklungszeit stehen wir nun kurz vor der Auslieferung der „Nathalie“. In 2022 soll der Sportwagen mit 550ps, 820km Reichweite und einer Höchstgeschwindigkeit von 300 Km/H ausgeliefert werden. Die Nathalie kann innerhalb von nur 3 Minuten aufgetankt werden und anschließend 820km völlig CO2-neutral zurücklegen.

Das geniale Prinzip hinter der Methanol-Brennstoffzelle

Die Brennstoffzelle stellt mittels elektrochemischer Reaktion Energie bereit und wird mit Methanol betrieben. Innerhalb von drei Minuten wird Treibstoff für eine Strecke von 600km getankt, wobei der gesamte Prozess CO2-neutral ist. Als Methanol ist Wasserstoff transport- und lagerfähig. Dies macht das sogenannte „grüne Methanol“ zum perfekten, wechselseitigen Energieträger der Zukunft. Selbst mit konventionell gewonnenem Methanol aus fossilen Vorkommen, entstehen pro Kilometer nur 30g CO2. Damit wird schon heute der für 2030 geforderte Grenzwert um 50 % unterschritten. Da Methanol flüssig und damit ähnlich zu Diesel & Benzin ist, wird keine neue Infrastruktur benötigt. Es kann auf das bestehende Pipeline-und Tankstellennetz zurückgegriffen werden. Damit kann allein die EU, durch die Methanol-Brennstoffzelle, hunderte Milliarden von Euros sparen.

The next Tesla?

Die Gumpert Automobile GmbH, mit Roland Gumpert als Mehrheitsgesellschafter, wird aus Ingolstadt als Muttergesellschaft die wachsende Konzernstruktur leiten und ein globales Kundennetzwerk bedienen. Die immensen wirtschaftlichen Vorteile von Methanol werden dabei zu einem Schlüsselelement ihres Erfolges.

Neben einer Reihe an hochinnovativen und limitierten (Super-)Sportwagen wird die Methanol-Brennstoffzelle auch in Nutzfahrzeuge und konventionelle PKWs integriert. In einem persönlichen Treffen mit dem deutschen Verkehrsminister wurde die „Nathalie“ präsentiert und anschließend ein gemeinsames Pilot-Projekt mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur durchgeführt. In diesem Rahmen wurde ein Smart Fortwo mit der Methanol-Wasserstoff-Zelle ausgestattet. Gemeinsam mit der Hochschule Ingolstadt und dem Projektträger Bayern Innovativ, arbeitet Gumpert nun an einem Förderprojekt zur Implementierung von Methanol-Brennstoffzellen in Transporter. Das Projekt hat eine Laufzeit von 2 Jahren und ein Volumen von 2 Mio. Euro.

Es wird prognostiziert, dass das Absatzpotential für elektrische PKW und leichte Nutzfahrzeuge bis 2030 von aktuellen 190 Mrd. Euro auf 1.5 Bill. Euro steigen wird. Diese Entwicklung führte auch dazu, dass Tesla in kürzester Zeit die größte Marktkapitalisierung aller Autohersteller erreichte. Die Rahmenbedingungen für einen Eintritt in den Automobilmarkt könnten nicht besser sein. Die Zukunft der Gumpert Automobile GmbH scheint perfekt, sie lösen die größten Kundenbedenken in Bezug auf batteriebetriebene Elektrofahrzeuge und befinden sich in einem der wachstumsstärksten Märkte der aktuellen Zeit.

 

Nathalie auf der nordfriesische Insel Pellworm

Lust auf mehr?

Interessierte können sich den Auftritt Gumperts bei der Jubiläumsfolge von auto mobil auf VOX anschauen und gespannt auf unseren nächsten Blog sein, indem wir genauer auf das Leben des Gründer & CEO Roland Gumpert reingehen werden.

Erstmalig ist es möglich sich als Gesellschafter an der Gumpert Automobile GmbH zu beteiligen. Bis zu 10% der Anteile sollen im Q2 2021 verkauft werden, um Kapital für die weitere Skalierung bereitzustellen. Auch für anderweitige Investment-Optionen in die bahnbrechende Technologie können Sie uns gerne kontaktieren.