Im Einkauf liegt der Gewinn: Machen Sie es wie Aristoteles Onassis

Im Einkauf liegt der Gewinn: Machen Sie es wie Aristoteles Onassis

Oktober 2020 | Niemand hat den Begriff des antizyklischen Investierens so geprägt wie der griechische Tankerkönig Aristoteles Onassis. Seine ersten Schiffe kaufte er in der Tiefe der Depression in den 1930er Jahre. Vom darauf folgenden Aufschwung profitierte er wie kein Zweiter. Eine ähnliche Situation zeigt sich derzeit am Markt der Massengutfrachter, den sogenannten Bulkern. Hier treffen eine drohende Verknappung auf günstige Einkaufspreise. Vogemann nutzt diese Chance und füllt die Orderbücher –  vorwiegend mit Handysize-Bulkern der Green Dolphin-Klasse, die den Anforderungen fast zehn Jahre voraus sind. Als Investor des Vogemann Green Ship Token können Sie von diesem Paradebeispiel für antizyklisches Investieren profitieren, das den wohl wichtigsten Kaufmannsspruch der Welt mit Leben füllt: Im Einkauf liegt der Gewinn. Aristoteles Onassis war ein Meister darin. Wir nehmen Sie mit in die spannende Geschichte der griechischen Legende, die aus dem Nichts ein Imperium aufbaute. 

Namen machen Leute – vielleicht konnte aus Onassis gar nichts anderes als eine herausragende Persönlichkeit werden, als seine Eltern ihm 1906 die Vornamen Aristoteles, Sokrates und Homer gaben. Er wurde in Smyrna, dem heutige Izmir, geboren und wanderte als Sechzehnjähriger im Zuge des griechisch-türkischen Krieges aus. Sein Weg führte ihn zunächst nach Argentinien, wo er schon früh damit begann, sein eigenes Imperium aufzubauen. Seine ersten Millionen machte er im Tabakhandel und bewies sein großes Denken, indem er nicht nur eine Zigarettenfabrik kaufte, sondern mit Omega auch gleich seine eigene Zigarettenmarke herausbrachte. 

Zur Schifffahrt brachte Onassis seine nächste Geschäftsidee: Argentinien war damals schon berühmt in der Rinderzucht, verwertete jedoch nur das Fleisch. Der findige Onassis stieg fortan in den Export der Häute und Felle ein. Als auch noch Getreide und Futtermittel hinzu kamen, wurde klar: Er brauchte seine eigenen Schiffe. 

Die kaufte er billig 1932 von einer kanadischen Reederei, die aufgrund der Wirtschaftskrise in Schwierigkeiten geraten war. Er nahm gleich sechs Stück, obwohl er eigentlich nur zwei brauchte. Als es wieder losging, war er dann somit gut gerüstet. Wir erinnern noch einmal an die Überschrift: Im Einkauf liegt der Gewinn. Parallel dazu fing Onassis damit an, Tanker zu kaufen, ab 1938 sogar damit, selber welche bauen zu lassen. Als der zweite Weltkrieg begann, verfügte er somit über 46 Schiffe. Zum Ende des Krieges war er dadurch 100-facher Millionär. Doch das war nur der Anfang. 

Onassis: „Ich war nur ein griechisches Kind, das Rechnen gelernt hatte“

Nun, das mit dem Rechnen hatte Onassis tatsächlich gut drauf. Anders ist der rasante Aufbau seines Imperiums nicht zu erklären. In den 50er Jahren verfügte er über 30 Reedereien mit mehr als 900 Schiffen. Vorwiegend waren es Öltanker, denen er seinen Beinamen des Tankerkönigs verdankte. Dabei bewies er großes Verhandlungsgeschick: Er rüstete Saudi-Arabien exklusiv mit Tankern aus und erhielt so nicht nur das Transportvorrecht, sondern überdies eine Umsatzbeteiligung am Ölhandel selbst. 

Auch in anderen Sparten der Schifffahrt bewies er Spürsinn, beispielsweise beim Aufbau der größten privaten Flotte an Walfängern, die er gewinnbringend nach Japan verkaufte. Kurz nach Abschluss dieser Transaktion wandte sich Onassis übrigens auch noch anderen Transportmitteln zu: 1956 kaufte Onassis die staatliche Luftfahrtgesellschaft Griechenlands und benannte sie in Olympic Airways um. Er verkaufte sie allerdings wieder, nachdem sein einziger Sohn 1973 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. 

Aristoteles Onassis war auch in Deutschland sehr aktiv – unter anderem in Hamburg, dem Stammsitz der neoFIN und auch der Reederei Vogemann. Im zweiten Teil berichten wir in Kürze mehr darüber. Auf eines dürfen Sie besonders gespannt sein: Wir haben dazu mit einem Zeitzeugen gesprochen.