Warum digitale Wertpapiere auch für Finanzvertriebe interessant sind

Warum digitale Wertpapiere auch für Finanzvertriebe interessant sind

September 2019 – Die Berichterstattung über digitale Wertpapieremissionen bzw. Security Token Offerings (STO) bezieht sich meistens auf zwei Zielgruppen: Unternehmen mit Finanzierungsbedarf und Anleger auf der Suche nach neuen, lukrativen Investitionsmöglichkeiten. Doch auch für Vermögensverwalter oder Anlageberater ist das Thema hochinteressant. Warum? Wir haben die drei wichtigsten Argumente für Sie zusammengestellt.

Weil sie dadurch neue Zielgruppen erschließen können.

Bei vielen Beratern bestehen die Kunden aus drei Gruppen:

  • Menschen, deren berufliche Laufbahn sich dem Ende nähert oder bereits abgeschlossen ist und die ihr erworbenes Vermögen vermehren wollen
  • Eltern, die ihr Vermögen schon jetzt für die Übertragung an ihre Kinder und Enkel vorbereiten, indem sie für diese eigene Portfolios aufbauen
  • Erben – vorwiegend aus der Generation Golf – , deren mehr oder weniger erwartet Geld zukommt.

Mit dem Vertrieb von digitalen Wertpapieren in Form von Security Token Offerings (STO) lassen sich aber auf einmal ganz neue Personen adressieren, die sich für klassische Vermögensanlagen wie beispielsweise Fonds nicht zwingend interessieren. Techaffine Anlegerinnen und Anleger im Alter zwischen 20 und 45 Jahren beispielsweise – eine Zielgruppe mit langfristigem Potenzial.

Und nicht zu vergessen: STOs sind global handelbar. Insofern rücken auch private und institutionelle Anlegerinnen und Anleger aus der ganzen Welt, beispielsweise aus Asien, in den Fokus.

Weil sie reduzierte Kosten in höhere Renditen umwandeln können.

Klassische Zeichnungsprozesse sind aufwändig und heute immer noch mit Papierkram verbunden. Übrigens auch in der Abwicklung und Nachbetreuung. Dadurch entsteht ein hoher administrativer Aufwand, der im Grunde nicht mehr zeitgemäß ist.

Das Zeichnen von digitalen Wertpapieren erfolgt – natürlich – digital. Sämtliche Abläufe wie beispielsweise Ausschüttungen werden auf den Token in Form von smart contracts hinterlegt. Das reduziert den bisherigen administrativen Aufwand im erheblichen Umfang.

Ein weiterer Punkt spricht für die Kosteneffizienz: Die Begleitkosten eines STO liegen deutlich unter denen beispielsweise eines Börsengangs. Auch der Verzicht auf Intermediäre wie Banken oder Broker schlägt sich in der Kalkulation nieder. Das Ergebnis: Die schlanke Struktur schlägt sich auf die Renditen nieder. Ein Fakt, von dem alle etwas haben.

Weil sie sich als hochinnovative Unternehmer positionieren.

Am Puls der Zeit, immer auf dem neuesten Stand der Dinge und stets auf der Suche nach dem besten Angebot: Nichts anderes dürfen Anlegerinnen und Anleger von ihren Beratern erwarten. Mit dem Vertrieb von STOs setzen Vertriebler ein hochinnovatives Signal – sowohl an ihre Kunden als auch innerhalb der Branche. Denn jetzt ist der Zeitpunkt, sich als First Mover zu positieren.

Ganz nebenbei ist der Faktor “Innovation” auch ein echter Booster, was die Kommunikation angeht. Denn als komplett neues Instrument wird über STOs breit in der Presse und in den Onlinemedien berichtet, was wiederum zu einer gesteigerten Wahrnehmung in der Öffentlichkeit führt.

Insofern: Es lohnt sich auch im Vertrieb, STOs als digitale Wertpapieremissionen im Auge zu behalten! Sprechen Sie uns gern zu möglichen Kooperationsformen an.